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Montag, 15. Juli 2013

Nestling gefunden!

Was ist das wohl für ein Vogel? - Ich tippe auf Grünfink.

Heute, auf dem Gehweg vor dem Haus: Da zuckt doch was in der prallen Sonne! Was erst aussah, wie eine halbe Maus (sowas machen manchmal Katzen ;-) ), entpuppte sich bei genauer Betrachtung als ein Nestling. Einen Meter daneben fand ich noch einen. Weit und breit nichts zu sehen und nach 15 Minuten zuckte auch nichts mehr... :-( Zumindest bei dem einen. Den andere setzte ich in einen Blumentopf mit Moos und nach einer Stunde begann er, seinen Schnabel einen Spalt zu öffnen. Etwas Wasser, Traubenzucker und einige Fliegen später werden wir mal sehen, was die Nacht über passiert...

Der verendete andere Nestling wurde übrigens zum Festmahl für den Igel, den ich bei der Gelegenheit entdeckte. Er hat seine Ruhehöhle in der Nähe eingerichtet. Sowas merkt man eben, wenn man eine Stunde versucht, ein Küken zu füttern ;-)
Des einen Leid ist des anderen Freud... satter Igel ;-)


Samstag, 25. Mai 2013

Es wird enger...

Abendliche Bildreportage vom Nistkasten:
...und es bleibt spannend am Nistkasten:

Ob das gerade Mutter Meise oder Vater Meise ist - wer weiß das schon so genau ;-)

Viel wichtiger ist es, unbedingt am Einflugloch in echter Spechtsmanier weiterzuhacken, während drinnen...

...mittlerweile eine beängstigende Enge herrscht, dass ein Elterntier sich auf die 2. Ebene begeben hat und direkt vor der Kamera sitzt.

Eins, zwei drei...

...vier Schnäbel sind zu sehen. Wo die anderen drei versteckt sind, kann man gerade nicht ausmachen. Immerhin sieht man schon deutlich, dass kein Kuckucksei im Nest lag :-) - alle Nestlinge haben deutliche kohlschwarze Köpfe :-)


Freitag, 17. Mai 2013

Sechs Tage nach der Schlupf... Gerangel im Nest




Tag 6 nach der Schlupf - noch alle sieben Nestlinge am Leben und eifrig am kämpfen um den besten Platz :-)

Sonntag, 12. Mai 2013

Nummer 1 und 2 sind angekommen :-)

Tada: nur noch 5 Eier im Nest. Und zwei außerirdisch anmutende Küken :-) War gar nicht so einfach, eine kurze Futterpause abzupassen. Offensichtlich füttert das zweite Elterntier den brütenden Elternvogel auch mit, aber nach etwa 2 Stunden warten wurde ein Blick auf das Nest frei :-)

Freitag, 30. Juli 2010

Evolutionierte Nesthocker starten durch!

Merkwürdiger Titel, denkt vielleicht manch einer. Aber wie sollte man es sonst beschreiben, was sich am Dienstag abend und Mittwoch vormittag auf dem Balkon abgespielt hat? Unsere drei Nestlinge, die man wissenschaftlich eben als "evolutionierte Nesthocker" bezeichnet, haben diesem Namen alle Ehre gemacht und sind ausgeflogen. Wikipedia charakterisiert "evolutionierte Nesthocker" durch eine kurze Brutzeit und die intensive Pflege der unausgereiften Jungen. Und daraus lässt sich eben Schlussfolgern, dass - anders als bei Tagraubvögeln, die viel länger im Nest bleiben - unsere zur Gattung der Sperlingsvögel zählenden Grauschnäpperjungen nach sehr kurzer aber intensiver Nestzeit das Selbige verlassen haben.

Irgendwie musste ich diese Tatsache ersteinmal mental verarbeiten. Hatten doch diese kleinen Vögel für einen Monat einen ziemlichen Einfluss auf meinen Tagesrythmus und -ablauf gehabt, selbst wenn es nur der morgendliche Blick auf den Balkon war, oder die permanente Unterhaltung der besonderen Art am Esstisch. Idealerweise hatte ich am Mittwoch nichts ahnend frei und war also beim Ausflug zu Hause. Und fairerweise haben die "kleinen GROSSEN Ex-Nestlinge" und ihre Eltern mich auch dabei spannend unterhalten, fast 200mal habe ich auf den Auslöser gedrückt...

Das Beste vom Ausflug und weitere Hintergründe sowie gaaanz viele Bilder dazu folgen dieses Wochenende nun auf diesem Blog - bitte noch etwas Geduld. Währenddessen "werbe" ich hier einmal ganz uneigennützig für eine sehr interessante Vogelseite, die ich kürzlich entdeckt habe. Sie punktet vor allem durch die vielen beeindruckenden Nahaufnahmen (auch von Grauschnäppern) überall in deren Verbreitungsgebiet. Und das Spannende dabei ist, diese kleinen unscheinbaren Vögel tatsächlich auch in ihren Winterquartieren in Afrika zu sehen:
Der Grauschnäpper auf den Seiten "The Internet Bird Collection"

Mittlerweile erreichten mich auch Anfragen von Deutsch sprechenden internationalen Lesern, die noch nie vom "Grauschnäpper" gehört haben. Daher eine kurze recherchierte Übersetzung: Wegen seines großen Verbeitungsgebiets hat er sich in vielen Sprachen einen Namen gemacht, so heißt er beispielsweise treffend im Englischen Spotted Flycatcher und wird in Schweden als der Grå flugsnappare bezeichnet.

Dienstag, 27. Juli 2010

Wer ist denn da neugierig?

Heute melde ich mich nun endlich wieder mit aktuellen nestEINBLICKEN. Bei der Entwicklung unserer Nestlinge könnte ich eigentlich mehrmals am Tag berichten. Mittlerweile mache ich mir fast Gedanken, wie es mir in ein, zwei Wochen geht, wenn das Nest dann leer ist. Zumindest prophezeien das alle Vogelführer. Aber darüber können wir ja dann reden...
Unsere Nestlinge wachsen rasant. Und sie entwickeln ein beeindruckendes Neugierdsverhalten. Wissenschaftlich lässt sich das so erklären :
"Als Erkundungsverhalten bezeichnen Verhaltensbiologen sowohl das aktive Eindringen eines Tieres in zuvor nicht besuchte Areale als auch die Kontaktaufnahme zu neuen, unbekannten Gegenständen im bereits bekannten Umfeld." (aus Wikipedia)
Und praktisch sieht das dann so aus...

Nein, das ist kein Elterntier links neben dem Nest. Das nennt man Neugierde!

Unser erster Nestling hat also seinen Ausflug aus dem Nest gewagt. Dabei wurde er garantiert von seinen Eltern beobachtet. Die sieht man nun ständig rings um das Nest fliegen und alles genau beobachten. Stelle ich mich in die Balkontür, führt das zu lautstarken Protesten. An die Kamera und das Auslösegeräusch scheinen sie sich aber gewöhnt zu haben. So wurde auch ich gerade von Mama Grauschnäpper beobachtet, natürlich von exponierter Stelle am Zaun:

Samstag, 24. Juli 2010

Über das schönste Vogelnest der Welt, die Nesthygiene und das Fliegen

Zum Wochenende gibts einmal einen kleinen Exkurs in die vielfältige Vogelwelt. Neben unseren heimischen und größtenteils bekannten Singvögeln kennt man ja auch einige Exoten. Papagei, Kolibri, Wellensittich, Strauß, Pelikan... Aber schon mal was vom Seidenlaubvogel (Ptilonorhynchus violaceus) gehört? Zugegeben, er sieht nun auch nicht sehr auffällig aus:

Seidenlaubvogel, Männchen. Quelle: Wikipedia.
Aber was der leistet, ist fast noch beeindruckender als der jährliche Zug unserer Grauschnäpper ins südliche Afrika. Um eines Vorweg zu nehmen: Wer behauptet, das Tiere keinen Sinn für Geschmack haben...

Freitag, 23. Juli 2010

Hitzewelle fordert Opfer - Ruhe im Nest

Neulich fragte ich mich, ob Vögel schwitzen. Wenn das bisher auch nicht geklärt werden konnte, stieß ich aber auf einen interessanten Bericht. Gestern war ich ausnahmsweise ziemlich zeitig im Büro. Das liegt mitten in Prenzlberg im fünften Stock eines alten Backsteinbaus, auf dem Hinterhof. Und da segelten und jagten die Mauersegler in der kühlen Morgenluft. Diese beeindruckenden Vögel, die sogar in der Luft schlafen, haben mit der Hitze tatsächlich richtig zu tun. Lesenswert ist dazu der Beitrag von Wilhelm Ruprecht Frieling:
Hitzeopfer Mauersegler: Tausende Jungvögel stürzen aus dem Nest

Unsere kleinen (großen) Nestlinge haben die Hitzetage dementgegen bisher mit Bravour gemeistert und wachsen und wachsen. Seit gestern abend hat es sich auch merklich abgekühlt und erstaunlicherweise geht es da auch viel ruhiger im Nest zu. Heute Morgen jedenfalls wurden die Ruhephasen nur durch Fütterungsanflüge unterbrochen...

23.07.2010, 08:03 Uhr - gut getarnt und gefiedert wird ausgeruht

Dienstag, 20. Juli 2010

Aus dem Leben eines Tagpfauenauges

Es war ein mal ein Tagpfauenauge, einfach wunderschön anzusehen:

Es flog durch eine Balkontür in eine Wohnung. Dort verirrte es sich bis in das Badezimmer und war furchtbar aufgeregt, denn es fand den Weg nicht mehr hinaus. Doch da kam ein netter Mann und wies den Weg nach draussen. Glücklich setzte sich das Tagpfauenauge auf die Wand, um etwas auszuruhen.

Montag, 19. Juli 2010

Über das "sich groß fühlen"...

Beeindruckend, wie schnell die Nestlinge bzw. Küken wachsen. Nach nur fünf Tagen haben sie ihre Größe mehr als verdreifacht. Vergleicht man das Bild mit einem Ei und zwei frisch geschlüpften Küken mit einem aktuellen Nesteinblick, wirkt ihre mittlerweile stattliche Größe echt beeindruckend. Und alles nur von Faltern, Fliegen, Käfern...

Noch keine fünf Tage alt aber...

...Neugierig ohne Ende! Beeindruckend, wie sich unsere Nestlinge entwickeln. Zunächst aber ein kurzer Rückblick auf das Wochenende. Wir hatten hier einen Temperatureinbruch und dazu seit Wochen auch endlich wieder einmal Regen. Und obwohl der Samstag morgen ein einziger gewittriger Wolkenbruch war, ließen sich Papa und Mama Grauschnäpper nicht davon abbringen, trotz erschwerter Jagdbedingungen allerlei Fliegen- und Faltergetier aufzuspüren um den (noch) rosafarbenenden Nachwuchs aufzupeppeln. Da es mit 18° C recht kühl war, musste natürlich auch kräftig gehudert werden:

17.07.2010, 11:20 Uhr
Mama Grauschnäpper pitschnass (gut an der Schwanzfeder zu erkennen)
17.07.2010, 11:50 Uhr
Es hat aufgehört zu regnen: Mama Grauschnäpper beim gründlichen Abtrocknen

Was es mit dem geheimnissvollen Hudern auf sich hat und wie ein neugieriger Nestling aussieht, kann hier nachgelesen werden - ab heute Abend (19.07.2010, ca. 20 Uhr). Dazu natürlich auch wieder viele Fotos.

Freitag, 16. Juli 2010

Nesthygiene...

Das nenn ich beeindruckendes Timing:
(genaues Hinsehen erforderlich!)

Tag 1 im Kükenleben: 15.07.2010, vormittags

Da braucht's keine Windeln und vom ersten Moment an wissen die Nestlinge, wann sie ihr Geschäft zu verrichten haben :-) Einfach den Popo heben, und der Schnabel steht bereit.
Geht's uns nicht manchmal auch so, das wir beim Essen ein Bedürfnis bekommen, bzw. der Darm angeregt wird??? ... ;-)